GTR nach dem 6000 km-Service
| Von föfö um 14:13 | [ MSS-Dauertest Kawasaki 1400GTR ] |
Name: Daniel Riesen
Datum: 25. Mai
Ort: Bern-Safenwil-Bern (Service), Bern-Basel; Bern-Lignière
Kilometer: rund 600 km
Kilometer: Total rund 6500 km
Durchschnittsverbrauch: auf einer Fahrt (Autobahn) sparsam gefahren, 5.6 Liter verbraucht
Besonderes: 6000-Service, neue Reifen aufgezogen.
27.5.2008
Kurze Visite in Lignières. Pressekonferenz im Hinblick auf die Premiere eines Supermoto-Meisterschaftslauf auf dieser einzigen, wenn auch kurzen, Rennstrecke der Schweiz. Die Kurven hinauf zum Jura-Hochplateau gehen gut von der Hand, der gute erste Eindruck vom Vorderreifen bestätigt sich. Die Schwere des Motorrades bleibt indes präsent, oft fährt man einen etwas weiteren Bogen als geplant. Oder fehlts einfach noch am Feintuning in des Fahrers Hirn?
Bei ein paar Touristen-Runden auf dem Circuit de Lignières macht die Vorderbremse einen guten Eindruck. Der Initial-Biss ist wirklich beeindruckend, auch wenn anschliessend die Bremsleistung nicht ganz linear zunimmt. Auch hier: Es braucht etwas Zeit, um sich "einzuschiessen".
25.5. 2008
Am Sonntag gings mit der GTR, frisch aus dem Service, zu Walter Dolder in Basel. Dolder war letztes Jahr der beste Schweizer Klassik-Racer (in der Klasse Solo mit Maschinen über 400 cm3, 1950 bis 1972). Das Motorrad: eine Kawasaki H1 Mach III, das Zweitakt-Monster von 1969. Eindrücklich der Weg, den ein Hersteller wie Kawa zwischen damals und heute gegangen ist - eine Maschine wie die 1400GTR wäre damals schlicht als nicht machbar taxiert worden.
Foto: Walter Dolder 2007 am Gurnigel mit der Kawasaki H1.
Weiteres Foto von Walter Dolder vom Gurnigelrennen 2007
20.05.2008
Der Service (bei 6000 km) hat der Kawasaki 1400GTR gut getan. Mechanisch gabs nichts zu tun, alles bestens, alles flutscht, nicht einmal ein Ölwechsel steht bei 6000 km auf dem Wartungsplan. Reif waren hingegen die Reifen, vorne blieb gerade mal das gesetzliche Minimum, hinten warens noch 2,5 mm.
Reif aber noch aus einem anderen Grund: Die Erstausrüstung, die Tourensportreifen Bridgestone BT-021, hatten uns irritiert. Nach Ausschluss anderer Ursachen inkl. Lenkkopflager und Reifen-Luftdruck, schlossen wir, dass das eigentümliche Lenkverhalten vom Vorderreifen eingeleitetet wurde. Besonders in langsamen Kurven musste dauernd kräftig gegengelenkt werden, Vertrauen stellte sich nie ein. Rätselhaft, denn letztes Jahr bei der Präsentation und später im Vergleichstest zeigte eine identisch besohlte GTR keine Macken.
Item, der nun aufgezogene Michelin Pilot Road2 gefällt sofort, eine Autobahneinfahrt genügt, um das nun neutrale Einlenk- und Kuvernverhalten zu geniessen.
Kommentare
Geben Sie einen Namen ein; der Name kann auch ein Pseudonym sein. Die Angaben für E-Mail und Url sind freiwillig.
Für kursiven Text: <i>Ihr Text</i>
Für fetten Text: <b>Ihr Text</b>
Falls Sie einen Link einfügen möchten: <a href="Adresse der gewünschten Website" target="blank">Ihre Beschreibung des Links</a>
Falls Sie ein Bild einfügen möchten: <img src="Web-Adresse des gewünschten Bildes"/> (Achten Sie bitte darauf, dass Sie keine Bilder einfügen, die breiter sind als 460 Pixel.)


