MSS-Dauertest März
| Von Daniel Riesen um 18:25 | [ MSS-Dauertest Kawasaki 1400GTR ] |
1. April 2008
Föfö bekommt den Auftrag, am Donnerstag, 3. April die GTR zum Service zu bringen. Gleichzeitig soll er auch die neu erstandenen Heizgrife mitnehmen und diese gleich montieren lassen. Sie stammen von Daytona, der Satz kostet um 130 Franken. Sie lassen sich im Fachhandel oder beispielsweise bei motochic.ch (Link zur Website) kaufen.

Des weiteren erhält er den Transponder. Der Zündschlüssel der GTR verbleibt bis auf weiteres auf dem Motorrad (er kann ohne Transponder nicht abgezogen werden). Der Transponder wandert dabei von Besitzer zu Besitzer. Im Transponder selbst ist, wie das Foto zeigt, ein kleinerer Schlüssel eingelassen - er passt zu den Seitenkoffern.
Wer mehr über das Transpondersystem wissen will, schaue hier nach...(wave-Datei, 2.5 Megabyte gross)
15. März 2008
Unterwegs mit Tobias Kloetzli und dessen Testtöff, der Moto Guzzi Stelvio. Ich erspähe einen Feldweg, der sich für Fahrfotos mit der Stelvio eignet. Ich fahre mit der GTR vorne weg. Ich fahre auf dem Gras in der Mitte. Das wird zunehmend feucht, ich rutsche in die Fahrspur runter, doch dort holpert es ganz gehörig.
Ich bin eine Gelände-Flasche, doch ich beherzige den stets gehörten Tipp, mehr Gas löse fast alle Probleme. Das knapp 300 kg schwere Schnellboot stabilisiert sich, im feineren Kies kann ich bremsen. Uff! Ein Alptraum, beim Verleiher Fibag anzurufen und mitzuteilen, ich hätte den Saisontester mit 95 km auf dem Tacho schon in die Wiese gesetzt…
Name Daniel Riesen
Datum 30. März 2008
Ort Bern
Kilometer Trip 278
Kilometer Total 855
Durchschnittsverbrauch 6.6 Liter
Besonderes -
6. März 2008
Chefredaktor Markus Schmid macht den Taxi-Chauffeur und Fotografen: Er fährt mich nach Safenwil zu Kawasaki-Importeur Fibag zur Übernahme der Saisontest-Maschine und hält den historischen Augenblick im Bild fest.
Fibag-Chef Freddy Oswald geht mit mir nochmals die Geheimnisse des Wegfahrsperr-Transponders durch: Die Zündung lässt sich nur aktivieren, wenn sich das elektronische Wunderkästchen in unmittelbarer Nähe des Bikes befindet (ca. 4 m). Dessen praktische Seite: Der Zündschlüssel bleibt fürs Parkieren am Motorrad – er ist in Abwesenheit des Transponders gesperrt und nicht zu entfernen – der Transponder bleibt stets in der Hosen- oder Jacekentasche. Die Freigabe der Zündung erfolgt drahtlos, ein Hantieren mit Schlüssel fällt weg, ausser man will die Koffer öffnen oder entfernen.
Die erste Fahrt mit dem jungfräulichen Testmotorrad (Kilometer-Stand 5) verläuft problemlos. Angenehm ists bei 5 Grad Maximaltemperatur dennoch nicht. Was sofort auffällt: Bei Kawasaki gibts nicht mal optional heizbare Griffe – da müssen wir uns im Zubehörhandel umsehen!
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